G A M S’n’R O S S L E R S               
Bock auf Rock’n’Blues

Seit mehr als zwanzig Jahren geistert durch die regionale Musikszene ein Phänomen, das so einfach nicht zu erklären ist. Vier an sich gesittete, brave Bürger treiben mit ihren Saiten-, Trommel- und Tastwerkzeugen auf der Bühne rücksichtslos musikalischen Kraftsport. Das Doping für ihre Energieleistung beziehen sie aus dem Spirit des Rock ’n’Roll, der die gestandenen Mannsbilder bis heute jung hält. Hochgespült wurde das Quartett auf einer neuen Welle von Party-Bands, wobei die damals vier Musiker diesem stilistischen Abwärts-Sog bald in eine andere Windrichtung davon segelten. Die Geburt von „Gams’n’ Rosslers“ war nicht ganz einfach, galt es doch, vier eigensinnige, musikalische Querköpfe erfolgreich unter einen Hut zu bringen. Und das anfängliche musikalische Konzept war, noch etwas diffus, irgendwo zwischen Alpen-Jazz und Guns’n’ Roses angesiedelt. Und damit vielleicht doch etwas zu breitbandig, um auf Dauer eine musikalische Heimat zu finden. Zum Glück haben die vier musikalischen Sonderlinge einen gemeinsamen Kompromiss gefunden, der die Band erfolgreich am Leben hält: Die Begeisterung für handgemachte, ehrliche und energiegeladene Rockmusik ohne Netz und doppelten Boden. Dass alle vier Mitglieder von „Gams’n’Rosslers“ ausgezeichnete Instrumentalisten sind und auch stimmliche Begabung haben, kommt diesem Anspruch entgegen. Deshalb lassen sie sich nur bedingt in eine Schublade mit den vielen landläufigen Coverbands stecken. „Gams’n’ Rosslers“ saugen zwar ihren Honig hauptsächlich aus der großen Ära der 70er-, 80er- und 90er-Rockstars und Supergruppen, deren Welthits bis heute Bestand haben. Aber sie wollen deren Hits nicht einfach 1:1 abbilden und nachahmen, sondern mit eigenem Geist neues Leben einhauchen. Und wer bei einem Gams-Konzert mehrere Songs hört, die er nicht aus dem Radio kennt, sollte sich nicht wundern: Zwischen die Coverversionen mischt die Band eigene Stücke, die sich nahtlos ins Ganze einfügen. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt sich auch an der wachsenden Fan-Gemeinde, die sich von den Musikern bei den Konzerten begeistern lässt. Dies gilt für Auftritte in Schramberg ebenso wie außerhalb der Stadtgrenzen. Auch 2017 ist die Truppe wieder „on tour“, wobei Eddie the Igel (Bassgitarre, Fender-Gitarren, Blues-Harp, Gesang), Axl Schweiß (Schlagzeug, Gesang) und Franz Gams (Piano, Organ, Bassgitarre, Gesang) jetzt von Werner Rossler (Leadgitarre, Talk Box, Bassgitarre, Lead-Gesang)  unterstützt werden.  Also weiter unter dem Motto: Bock auf Rock’n’Blues!

Info

Ort: 
Schramberg
Musikrichtung: 
Rock'n'Blues