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Affenpocken-Fall im Ortenaukreis bekannt

Stand Dienstag:

Nach dem ersten Affenpocken-Fall bei uns in der Ortenau sieht Gesundheitsminister Lucha vorerst keine große Gefahr. Die Behörden sollen aber aufmerksam sein. Der Betroffene wird laut Gesundheitsministerium in der Uniklinik in Freiburg behandelt. Bei dem Patienten handele es sich um einen Reiserückkehrer aus Spanien. Er habe Fieber, Husten und weise typische Hautveränderungen auf. Sein Zustand sei aber stabil und er befinde sich in Isolation. 

Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises untersucht demnach einen weiteren Verdachtsfall und versucht derzeit, die Kontaktpersonen des Patienten nachzuvollziehen. Gegebenenfalls würde die Behörde Quarantäneanordnungen aussprechen, hieß es. 
Am stärksten gefährdet für eine Ansteckung sind Experten zufolge Menschen, die sexuelle Kontakte zu vielen verschiedenen Menschen haben. Übertragen wird das Virus vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien, auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich. 

Die Ständige Impfkomission geht von einer Vielzahl bereits erfolgter Affenpocken-Infektionen in Deutschland aus. Die Affenpocken seien aber weniger gefährlich als das Corona-Virus. Etwa 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung seien früher gegen die Pocken geimpft worden. Und man wisse, dass dieser Impfschutz auch gegen dieses Affenpockenvirus wirksam sei.
Die Pocken gelten seit 1980 als weltweit ausgerottet, seither wird nicht mehr dagegen geimpft. Die Krankheit heißt übrigens Affenpocken, nachdem der Erreger 1958 erstmals bei Affen in einem dänischen Labor nachgewiesen wurde. Fachleute vermuten, dass das Virus eigentlich in Hörnchen und Nagetieren zirkuliert, Affen und Menschen gelten als sogenannte Fehlwirte. (ts)
 

Stand Montag:

Nun kam es auch zu einem Fall in der Ortenau: Affenpocken breiten sich in vielen europäischen Ländern immer weiter aus. Der Betroffene aus dem Ortenaukreis ist Reiserückkehrer aus Spanien und wird am Universitätsklinikum Freiburg behandelt. Der Patient hat Fieber, Husten und weist typische Hautveränderungen auf. Sein Zustand ist jedoch stabil. Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises untersucht in diesem Zusammenhang einen weiteren Verdachtsfall. 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung durch Affenpocken nach derzeitigen Erkenntnissen nach wie vor als gering ein. Das liegt auch daran, dass das Virus deutlich schlechter übertragbar ist als beispielsweise Coronaviren.


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