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Der Rekordsommer 2018 hat nicht nur zu Dürre und phänomenalen Klimaanlagen-Absätzen geführt, er hat auch bei allen, die sich mit dem Verkauf und Bau von privaten Swimmingpools befassen, die Auftragsbücher gut gefüllt. Doch der Pool allein ist nur der Grundbaustein. Für maximalen Spaß und Sicherheit braucht es dieses Jahr mehr.

1. Die Gartendusche

Wer in seinem Pool nur Wasser hat, wird, selbst wenn auch noch eine Filteranlage dazugehört, nicht lange eine buchstäblich „ungetrübte“ Freude am kühlen Nass haben – denn Algen werden sich dennoch bilden.

Nun gibt es zwar eine Menge Mittel, die für sich damit werben, den Pool auch ohne den Klassiker – Chlor – zu reinigen. Deren Problem ist jedoch, dass sie auf hohe Wassertemperaturen jenseits der 20°C nicht gut reagieren und ihre Wirkung verlieren.

Bedeutet: Man wird kaum umhinkommen, das intensiv riechende Desinfektionsmittel zu applizieren, wenigstens ab und zu und als Ergänzung. Wer sich jedoch derartig „gut gechlort“ danach in die Sonne legt, darf sich nicht wundern, wenn seine Haut protestiert – Chlor bzw. die Verbindungen, aus denen Pool-Chlorierungsmittel besteht, können die Haut reizen, irritieren, bei Empfindlichen sogar schädigen.

Dagegen braucht es eine Gartendusche: Gibt es in jedem Baumarkt, kann einfach in die Erde gerammt und am Gartenschlauch angeschlossen werden.

Tipp für Rasenfreunde: Vor die Dusche ein Holzgitter, einen Pflasterstein oder Ähnliches legen, damit sich an der Stelle kein „Matschloch“ bildet.

Tipp für Frostbeulen: Den Schlauch ganz abgewickelt in die Sonne legen, Wasser aufdrehen, bis es aus dem Duschkopf kommt, danach abdrehen. Was im Schlauch ist, wird von der Sonne erwärmt und sorgt für angenehme Duschtemperaturen.

 

2. Das Alles-mitmach-Radio

Womit hören die meisten Menschen, wenn sie sich neben oder im Pool aalen, Musik? Heutzutage vornehmlich via Smartphone und Bluetooth-Speaker.

Allerdings sind beide Geräte nicht wirklich die beste Wahl, wenn es um diese Umgebung geht und zwar aus vielen Gründen:

•             Smartphone-Displays sind in der prallen Sonne schlecht zu lesen

•             Mit nassen Fingern lassen sich Touchscreens nur mangelhaft bedienen

•             Die Akkulaufzeit reicht oft nicht für ausgedehnte Pool-Sessions

•             Gerade bei herumtollenden Kids besteht immer die Gefahr, dass etwas im Wasser landet oder zu Bruch geht

•             Längst nicht jedes Smartphone und noch weniger Bluetooth-Speaker sind wasserdicht oder auch nur spritzwassergeschützt

Ergo auf Musik verzichten? Mitnichten! Man muss sich nur in einer Radiosparte umsehen, die man eher nicht mit Pools in Zusammenhang bringt.

Das bringt uns zur wohl robustesten Radio-Kategorie überhaupt, Baustellenradios. Wie der Name schon sagt, sind die zwar eigentlich für den rauen Baustellenbetrieb gedacht.

Aber genau die Eigenschaften, die sie dafür so gut machen, sorgen auch dafür, dass sie am Pool durch nichts demoliert werden können – selbst wenn sie mal zum Ziel von Fußbällen und ähnlichem Pool-Spielzeug werden. 

 

3. Der verspielte Butler

Je nachdem, wie groß der Pool ist, wie bequem die Luftmatratze, auf der man darin dümpelt und welche Schockkühlung es bedeuten würde, sich zurück ins Wasser zu begeben hat man, wenn man Gelüste verspürt, ein Problem.

Hunger und Durst müssen dann warten – zumindest, wenn man nicht gewillt ist, etwas Technik ins Spiel zu bringen.

Das Ganze nennt sich „Snack Float“, ist auf den üblichen Internet-Einkaufsportalen zu finden und kostet dort um die 50 Euro mit Versandkosten.

Dabei handelt es sich um eine Art schwimmendes, ferngesteuertes Serviertablett. Ein Helfer bestückt es mit Gläsern und Co. und lässt es dann per Fernbedienung zu einem surren.

Und wenn es den Butler-Job erledigt hat, macht das Gerät nicht weniger Spaß als ein „echtes“ fernbedientes Bootsmodell.

 

4. Die Lümmeltüte für Handy & E-Book-Reader

Hand aufs Herz: So abstinent, dass wir auf der Luftmatratze aufs Smartphone verzichten können, sind die wenigsten von uns. Und dort den E-Book-Reader zu nutzen, klingt doch nur logisch.

Aber Tatsache ist, wenn man nicht gerade Besitzer eines wirklich neuen Oberklassegeräts oder eines Outdoor-Handys ist, ist das arg risikoreich, denn viele Geräte sind nun mal nicht wasserdicht und der Flaschenhalter eines schwimmenden Aufblas-Sessels kein sicherer Hafen für eine so wertvolle Fracht.

In dem Fall sollte man das vielleicht günstigste Accessoire dieses Artikels kaufen: Wasserdicht verschließbare Handyhüllen. Kaum mehr als transparente Hüllen aus dicker Folie, lassen sie grundsätzliche Bedienung zu – mehr als genug für Anrufe oder Kurznachrichten.

 

5. Schutz für Pool und Nachwuchs

Pools, die übers Erdniveau hinausragen, sind zwar halbwegs kindersicher, weil zumindest die ganz kleinen noch nicht so gut klettern können.

Doch auch diese Bassins und sowieso jedes Becken, das tiefer liegt, sind eben eine ständige Gefahr für den Nachwuchs – selbst wenn man vielleicht selbst keinen hat; immer bedenken, auch ein Nachbarskind kann mal ausbüchsen.

Aus dem Grund und weil man sonst selbst im Hochsommer andauernd Vogel-Hinterlassenschaften, Blätter und ähnlichen Unrat aus dem Wasser fischen muss, sollte man ein paar Euros für ein Schutznetz ausgeben.

Trotz des Namens handelt es sich dabei weniger um ein Netz als eher eine sehr reißfeste Plane. Die wird an den Rändern festgezurrt, sodass auch dann nichts passieren kann, wenn ein Kind darauf krabbelt.

 

6. Eine große Schüssel

Ganz gleich, ob der Pool von Steinplatten umrandet wird oder von Gras: Man kann noch so vorsichtig sein, kann Badeschlappen tragen, bis man die Zehen auf die Leiter stellt. Irgendwie bekommt man es ja doch immer wieder hin, Fremdkörper mit ins Wasser zu schleppen.

Bei Grashalmen und Ähnlichem ist das nur störend. Bei kleinen Steinchen etc. kann es je nach Pool-Bauart jedoch richtig unangenehm werden, weil sie durchaus das Zeug dazu haben, sich mit etwas Pech durch Pool-Folien zu bohren – von aufblasbaren Planschbecken einmal ganz abgesehen.

Poolbesitzer tun deshalb sehr gut daran, sich eine große Schüssel, eine Zementwanne oder Ähnliches voll Wasser vor die Leiter zu stellen – und zwar so, dass man gar keine andere Wahl hat, als durch den Inhalt zu gehen.

Das reicht aus, um alles, was eventuell unter den Sohlen hängt, abzuspülen und der Pool selbst bleibt sauber.

 

 

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