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Stand 15 Uhr: 

Im Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach soll ein Nordracher eine der Schlüsselfiguren gewesen sein. Dem Mann wird vorgeworfen, den Chat zumindest organisiert zu haben. Erste Hinweise auf ihn gab es schon beim Auffliegen des Netzwerks letzten November. Durch verdeckte Ermittlungen und die Untersuchung der Lebensumstände des Mannes entschieden sich die Ermittler zu einer Razzia in seiner Wohnung in Nordrach am 13. Mai. Dabei wurde er von einem Großaufgebot an Spezialkräften überrascht, so dass er keine möglichen Beweise vernichten konnte. Im Handy des Mannes wurden die Beamten auf mehrere Kinder aufmerksam, die aktuell gerade missbraucht wurden, darunter auch ein drei Monate altes Baby. Die Auswertung des Computers läuft noch, außerdem wurde bei dem Mann Kinderunterwäsche gefunden, die nicht in seinen Haushalt gehörte. Jetzt sitzt der Verdächtige in U-Haft im Gefängnis Offenburg. (as)

Stand 14.15 Uhr

Er soll ein weiterer Verdächtiger im Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach sein: Ein Mann aus Nordrach wurde von einem Großaufgebot von Spezialkräften am 13. Mai festgenommen. Der Zugriff musste blitzschnell erfolgen, damit keine Beweise vernichtet werden konnten. Verdächtige aus NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz sollen auch ihre eigenen Kinder sexuell missbraucht und Fotos und Videos davon in Chat-Gruppen verbreitet haben. Insgesamt wurden bundesweit 72 Tatverdächtige identifiziert und 44 Opfer im Alter von drei Monaten bis 14 Jahren. (as)

Stand 13.15 Uhr:

Der Verdächtige aus der Ortenau ist der bislang letzte in einer Reihe von Festnahmen. Aktuell läuft eine Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft und Polizei in Köln, die in diesem Fall ermitteln. (ys)

Im Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach, der letzten Herbst aufgedeckt wurde, gibt es auch einen Verdächtigen aus Nordrach. Der wurde am 13. Mai von Spezialkräften festgenommen, wurde auf Anfrage der Mittelbadischen Presse bestätigt. Der Vorwurf: schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und massenhafte Verbreitung von Kinderpornografie. Bei dem Missbrauchsfall sollen Männer aus NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz auch ihre eigenen Kinder sexuell missbraucht sowie Fotos und Videos davon in Chat-Gruppen weiter verbreitet haben. (as)

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob über die Zusammenarbeit mit der Polizei in Baden-Württemberg

Kriminaldirektor Michael Esser über den Einsatz am 13. Mai

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