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Ab morgen (Mittwoch) gilt die geänderte Corona-Verordnung in Baden-Württemberg – mit verschärfter Maskenpflicht. Dann muss zum Beispiel nicht nur das Gastronomie-Personal einen Mund-Nasenschutz tragen, sondern auch die Gäste, bis sie an ihrem Platz sitzen. Sobald sie den Tisch verlassen um zum Beispiel den Waschraumen aufzusuchen, ist „oben ohne“ verboten. Heute wollen Bund und Länder wieder über den Umgang mit der Corona-Pandemie beraten. Im Gespräch sind wohl Obergrenzen für Feiern in privaten Räumen von 25 Gästen, in öffentlichen Räumen von 50. Außerdem könnten falsche Personalien-Angaben von Restaurantgästen bald 50 Euro Bußgeld kosten. (as)

 

Übersicht der Änderungen

  • Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird bis zum 30. November 2020 verlängert.
  • Die Maskenpflicht gilt nun auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars etc., wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
  • Die Maskenpflicht gilt ferner nun auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen.
  • Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.
  • Beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt nun ebenfalls eine Maskenpflicht.
  • Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies nun in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.
  • Verantwortliche müssen Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtungen bzw. Geschäfte über die Maskenpflicht informieren.
  • Die Beschreibung der typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankung wird an die neuesten Erkenntnisse der Robert Koch-Instituts angepasst.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben weiterhin untersagt.
  • Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (Hygieneanforderungen, Hygienekonzepte, Datenverarbeitung, Zutritts- und Teilnahmeverbot sowie Arbeitsschutz).
  • Die Beschränkungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote werden unabhängig von der Laufzeit der Verordnung laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.

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