© Benedikt Spether

Stand 11.10 Uhr: Das Windrad gehört dem gleichen Betreiber, der 2013 schon den Millionenschaden bei der anderen abgebrannten Anlage auf dem Langenhard hatte. Für Wanderer und Sportler auf dem Langenhard gelten jetzt wieder Einschränkungen: Im Umkreis von 500 Metern zur Brandstelle werden die Wege gesperrt. Das Benutzen wird behördlich verboten, weil herabfallende Teile eine große Gefahr sind. (as)

Stand 10.30 Uhr: Schon in der Nacht war mit einer Drohne die Situation an der Brandstelle in über 100 Metern Höhe kontrolliert worden. Die hat eine Wärmebildkamera dabei und soll am Nachmittag noch mal aufsteigen.So sollen zurückgebliebene Glutnester lokalisiert werden. Bislang hat das Windrad noch zwei der drei Rotorblätter, der Schaden geht laut Polizei in die Hunderttausende. (as)

Stand 9 Uhr: Zuschauen, wie‘s brennt: Das ist für die Feuerwehr auch nicht alltäglich - beim Brand des Windrades auf dem Langenhard bei Lahr bleibt aber nicht viel anderes übrig. Unter anderem, weil das Windrad etwa 130 Meter hoch ist, es starkt windet und immer wieder brennende Teile herabfallen, ist der Einsatz zu gefährlich. Am Nachmittag soll ein Polizeihubschrauber aufsteigen, dann soll durch eine Wärmekamera geklärt werden, ob die Brandstelle erkaltet ist, oder weiter glimmt. Erst dann kann entschieden werden, wie es weiter geht. (as)

Stand 8 Uhr: Am Nachmittag soll ein Polizeihubschrauber die Brandstelle überfliegen. Dann werden Bilder mit der Wärmekamera gemacht und entschieden, ob die Feuerwehr abgezogen werden kann. So lange halten die Abteilungen aus Lahr und Seelbach Brandwache. (as)

Stand 7.00 Uhr: Wie eine Riesenfackel und der Wind pustet das Feuer immer wieder an: Beim Windrad-Brand auf dem Langenhard bei Lahr kann die Feuerwehr im Moment nicht mehr tun, als es kontrolliert abbrennen zu lassen und aufzupassen, dass herabfallende Teile nicht den Wald im Umfeld entzünden. Ein Rotorblatt des Windrades ist schon abgefallen – und das macht den Einsatz der Rettungskräfte so gefährlich. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt. 2013 war da oben schon mal ein Windrad in Flammen aufgegangen, es brannte stundenlang, der Schaden ging in die Millionen. (as)

Stand 5.00 Uhr: Das sieht aus wie eine Riesenfackel und hat einige Anrufe bei Polizei und Feuerwehr verursacht: Auf dem Langenhard bei Lahr brennt ein Windrad. Im Moment sind die Löscharbeiten noch im Gange, sagt die Polizei. Im September 2013 hatte schon mal eine solche Anlage auf dem Langenhard in Flammen gestanden. Damals musste die Feuerwehr es kontrolliert abbrennen lassen, das dauerte stundenlang. Weil die Rotorblätter nach und nach abfielen, musste damals das ganze Gelände weiträumig abgesperrt werden. Es entstand ein Millionenschaden. (as)

Thomas Happersberger, Einsatzleiter von der Feuerwehr Lahr

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