Letzten März war es schon 10 Jahre her, dass Ellie Gouldings Debütalbum „Lights“ erschien. Seither hat die heute 33-Jährige die Musikszene gut aufgemischt und ein ordentliches Bündel an Hits hingelegt. „Love Me Like You Do“ ging, als Titelsong von „Fifty Shades Of Grey“, sogar auf Platz 1 in Deutschland. Das neue Album „Brightest Blue“ beschreibt die Britin als zweiteilig – und liegt damit auch nicht falsch. Zum einen finden sich neue Songs darauf, die sie allein geschrieben und selbst produziert hat. Die Grundstimmung der Songs ist dann doch eher ruhig im Midtempo und teilweise auch balladig – und damit schon ein deutlicher Unterschied zu den Dance-Beats des Vorgänger-Albums „Delirium“. Dieses Tempo ist aber auch eine gute Grundlage für Ellies Stimme, um zu glänzen und unter die Haut zu gehen (wie bei „Flux“ oder „New Heights“). Die Singleauskopplung „Power“ hat ihr Hitpotential schon unter Beweis gestellt. Dieser Teil des Album sei komplett „Ellie“ – während der andere Teil das nicht unbedingt sei. Ihn bezeichnet sie darum als „Alter Ego“ – dieser Album-Teil besteht aus Kollaborationen mit anderen Künstlern, die in den letzten zwei Jahren schon als Single veröffentlicht wurden, darunter „Close To Me“ (zusammen mit Diplo und Swae Lee).

Sven Steiner

Flux

Power

Tides

New Heights

Love I'm Given