Er produzierte bereits in den 2000er-Jahren Songs für Stars wie Christina Aguilera, Amy Winehouse, Lily Allen und Robbie Williams. Inzwischen ist Mark Ronson mit etlichen Preisen dekoriert, zuletzt gab es zum Beispiel einen Grammy für „Electricity“, den er zusammen mit Diplo als „Silk City“ herausgebracht hat. Und vor allem als Songwriter hat er richtig abgeräumt: Ronson hat nämlich am Lady Gaga / Bradley Cooper-Hit „Shallow“ mitgeschrieben – und für den gab es einen Oscar, einen Golden Globe und einen Grammy. Mehr geht eigentlich nicht.
Inzwischen hat Mark Ronson auch sein eigenes fünftes Studioalbum am Start. Und wieder hat er eine illustre Runde an Mitstreitern versammelt. „Nothing Breaks Like A Heart“ mit Miley Cyrus wurde ja bereits zum Welthit, auf „Late Night Feelings“ finden sich aber noch weitere bekannte Stimmen wie Camila Cabello, Alicia Keys oder Lykke Li. Aus einer gemeinsamen Songtext-Session mit Lykke Li stammt auch der Album- und Songtitel „Late Night Feelings“ – der passt nämlich perfekt, findet Mark Ronson. Durch seine Arbeit als DJ habe eigentlich alles, was er macht, einen Bezug zur Nacht. Das war sein Leben, seit er 18 ist. Und so geht es über die ganze Palette der Gefühle, die man in der Nacht hat, von Ängsten über Liebeskummer, Lust oder Traurigkeit.
Etwas Besonderes hat sich der 43-Jährige für die Album-Veröffentlichung ausgedacht: neben den derzeit üblichen Formaten und Wegen gibt es „Late Night Feelings“ auch auf Kassette und auf Mini Disc. Letztere bekommt man aber nicht im Laden, sondern nur über Marks Website.

Sven Steiner

Nothing Breaks Like A Heart (feat. Miley Cyrus)

Don't Leave Me Lonely (feat. Yebba)

Truth (feat. Alicia Keys & The Last Artful, Dodgr)

Late Night Feelings (feat. Lykke Li)

Spinning (feat. Ilsey)