Wer auf der Suche nach passendem Songmaterial für seine Urlaubs-Playlist ist, der dürfte bei „44/876“ fündig werden, dem gemeinsamen Album von Sting und Shaggy. Eine Kombination, die man nicht wirklich auf dem Zettel hatte – die aber funktioniert. Und die erste gemeinsame Sting/Shaggy-Single „Don’t Make Me Wait“ hat das bewiesen, wenn es auch nicht der ganz große Hit wurde.  Eigentlich kein Wunder: schon zu Police-Zeiten basierten einige Songs von Sting auf Reggaerhythmen.
Angeblich hatten die britische Musiklegende und „Mr. Lover Lover“ aus Jamaika auch nur vor, "Don't Make Me Wait" zusammen zu machen. Bei der Arbeit daran sollen die beiden aber in Sachen Rhythmus-, Text- und Melodieverständnis so gut harmoniert haben, dass schon auf Jamaika nach kurzer Zeit Skizzen für mehrere Songs entstanden. Schließlich ging es nach New York City ins Studio, um diese Hommage an den Reggae aufzunehmen. Traditionelle karibische Rhythmen und Popmelodien vereint auf einem Album. Dessen etwas merkwürdig anmutender Titel „44/876“ hat übrigens eine letztlich einfache Erklärung: es sind die beiden internationalen Vorwahlen von Großbritannien und Jamaika.
Also, gemütlich in der Hängematte liegen (oder idealerweise sogar am Strand) und mit Sting und Shaggy chillen.

Sven Steiner

Don't Make Me Wait

44/876

Crooked Tree

Waiting For The Break Of The Day

Morning Is Coming

Dreaming In The U.S.A.