Mit Anleihen an Blues und Rock, das Ganze modern verpackt und ein Refrain, den man so schnell nicht mehr aus dem Ohr bekommt – so könnte man das „Rezept“ für die Singles „Legendary“ und „Sanctuary“ von Welshly Arms umreißen. „Legendary“ wurde vor einigen Monaten zum großen Überraschungshit, schoss quer über den Globus in vielen Ländern in die Top 20 und in den USA sogar in die Top 10. Mit „Down To The River“ beeindruckten die sechs aus Cleveland schon bei „Rock am Ring“ – bei dem Song singt sogar ein ganzer Gospel-Chor mit.
Textlich kümmern sich Welshly Arms um Probleme der zwischenmenschlichen Art und auch in der Politik. Die aktuelle Single „Sanctuary“ sehen die sechs zum Beispiel als „Erinnerung daran, dass es immer Hoffnung gibt, auch wenn die Welt zu zerfallen scheint“, dunkel und völlig außer Kontrolle wirkt.
Welshly Arms nennen als musikalische Einflüsse auch Jimi Hendrix, Otis Redding oder The Temptations, 2015 brachten sie ihr Debütalbum heraus – den großen Durchbruch gab es aber eben erst vor wenigen Monaten. Womit auch die Vorzeichen für einen (verdienten) Erfolg von "No Place Is Home" gut stehen dürften.

Sven Steiner

Legendary

Down To The River

Indestructible

Unspoken

All The Way Up

Sanctuary