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Rund um das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim gab es heute eine groß angelegte Übung zum richtigen Verhalten im nuklearen Störfall. 140 Mitarbeiter des Kernkraftwerks haben das Warnsystem getestet und einen internen Notfallplan umgesetzt, gab der Stromkonzern EDF auf Twitter bekannt. Auf deutscher Seite beteiligte sich das Regierungspräsidium Freiburg an der Übung, dabei ging es hauptsächlich um den Austausch zwischen beiden Ländern. Demnach wurde heute Morgen zunächst ein fiktives Leck in einem Teil der Reaktoranlage gemeldet. Das älteste laufende Atomkraftwerk Frankreichs gilt unter Kritikern als Sicherheitsrisiko. Frankreich hat zugesagt, die Anlage zu schließen, wann, ist aber noch unklar: Zuletzt war bekanntgeworden, dass die Abschaltung sich um mehrere Monate bis zum Sommer 2019 verzögern könnte. (ys)

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